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NAD+ gegen Alzheimer und Parkinson: 25 Forscher fassen die weltweite Forschung zusammen

Ein umfassender Expertenartikel in Nature Aging fasst alles zusammen, was über NAD+ und Alterung bekannt ist. Der Rückgang der Werte steht im Zusammenhang mit Alzheimer und Parkinson. Aber können Nahrungsergänzungsmittel helfen?

📅30/04/2026 ⏱️4 דקות קריאה ✍️Reverse Aging 👁️7 צפיות

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist eines der grundlegendsten Moleküle in jeder Zelle des Körpers. Ohne sie kann die Zelle keine Energie produzieren, DNA reparieren oder ihre ordnungsgemäße Funktion aufrechterhalten. Aber es hat eine beunruhigende Eigenschaft: Seine Werte nehmen mit zunehmendem Alter allmählich ab. Ein umfassender Expertenbericht, der im März 2026 in Nature Aging von mehr als 25 führenden Forschern aus Oslo, Akershus und Global veröffentlicht wurde, fasst die neuesten Forschungsergebnisse zu NAD+ und seinen Wirkungen gegen Gehirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zusammen.

Warum ist NAD+ so wichtig?

NAD+ fungiert als „Geldschein“ der Zelle. Jede große energetische Aktion erfordert ihn:

  • ATP-Produktion. Es ist der Brennstoff der Zelle. Ohne NAD+ gibt es keine Energie
  • DNA-Reparatur. PARP-Enzyme, die DNA-Schäden reparieren, verbrauchen NAD+
  • Mitochondriale Funktion. NAD+ ist die Grundlage des Stoffwechselzyklus
  • Sirtuine. Anti-Aging-Enzyme, die auf NAD+ angewiesen sind

Die Abnahme mit zunehmendem Alter

Die Forscher dokumentieren, dass der NAD+-Spiegel in den Organen des Körpers mit zunehmendem Alter ungleichmäßig abnimmt. Die Gehirnregionen, insbesondere der Hippocampus (Gedächtnis) und das Gehirnzentrum (Basalganglien, das für die Bewegung verantwortlich ist), verlieren relativ schnell NAD+. Aus diesem Grund steht der Rückgang von NAD+ in direktem Zusammenhang mit:

  • Alzheimer. Geringe NAD+-Werte im Gehirn der Patienten
  • Parkinson. Zerfall dopaminerger Neuronen, die auf NAD+ angewiesen sind
  • Typ-2-Diabetes. Eine Abnahme der Insulinsensitivität ist mit NAD+ verbunden
  • Herzerkrankungen. Die Gefäßfunktion hängt von NAD+ ab
  • Erkrankungen des vorzeitigen Alterns (Progerie): extrem niedrige Werte

Was kann getan werden?

Die Forscher untersuchten die drei Hauptansätze zur Erhöhung von NAD+:

  1. NR (Nikotinamid-Ribosid)-Ergänzungsmittel: eine Form von Vitamin B3, die im Körper in NAD+ umgewandelt wird. Sicherheit, umfassend erforscht
  2. NMN (Nikotinamid-Mononukleotid)-Ergänzungsmittel: ein Schritt näher an NAD+ im Biosyntheseweg. In den letzten Jahren immer beliebter
  3. NAM (Nikotinamid)-Ergänzungsmittel: klassisches Vitamin B3. Günstig, gilt aber für einige Anwendungen als weniger effektiv

Alle drei haben in frühen Studien vielversprechende Wirkungen gezeigt:

  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Gedächtnisverbesserung bei Erwachsenen
  • Verbesserung der Muskelkraft und körperlichen Funktion
  • Verbesserung der Insulinsensitivität

Das Restangebot

„Die Ausrichtung auf NAD+ birgt das Potenzial, das gesunde Altern zu verlangsamen und auch Krankheiten des vorzeitigen Alterns zu behandeln. Wir müssen jedoch die richtigen Dosen, die langfristige Sicherheit und die individuelle Variabilität der Reaktion auf NAD+-Boosting-Strategien besser verstehen“, schließt Dr. Jianying Zhang, einer der Autoren der Rezension.

Was wissen Sie noch nicht?

Die Rezension weist ehrlich gesagt auf mehrere Bereiche hin, die noch unklar sind:

  • Über die Blut-Hirn-Schranke. Wie viele der Nahrungsergänzungsmittel gelangen tatsächlich ins Gehirn? Immer noch nicht klar
  • Langfristig. Es gibt keine Experimente, die Nutzer über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren verfolgen
  • Individuelle Variation. Manche Menschen reagieren sehr schnell, andere überhaupt nicht. Warum?
  • optimale Dosierung. 250 mg? 1000 mg? Nicht klar
  • Wechselwirkungen mit Drogen. Insbesondere der Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln bei Krebspatienten (wie in einer anderen Studie diskutiert)

Wen sollten Sie nehmen?

Basierend auf der Überprüfung könnten Bevölkerungsgruppen davon profitieren:

  • Menschen über 50, die einen Energieverlust verspüren
  • Typ-2-Diabetiker (mögliche Verbesserung der Insulinsensitivität)
  • Menschen mit einer familiären Vorgeschichte von Alzheimer/Parkinson

Populationen, die Vorsicht erfordern:

  • Aktive Krebspatienten (siehe vorherige Case Western-Studie)
  • Schwangere Frauen
  • Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen (konsultieren Sie einen Arzt)

Das Endergebnis

NAD+ ist einer der vielversprechendsten Bereiche in der Alterungsforschung. Die neue Rezension in Nature Aging bestätigt die Richtung, warnt aber auch: Dies ist noch ein sich entwickelndes Feld. Wenn Sie eine NR- oder NMN-Ergänzung in Betracht ziehen, tun Sie dies mit Wissen und nicht mit überzogenen Erwartungen. Kombinieren Sie sie mit körperlicher Aktivität, einer mediterranen Ernährung und gutem Schlaf. Dies sind die Möglichkeiten, die NAD+ nachweislich auf natürliche Weise erhöhen.

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