Was sind „blaue Zonen“? (blaue Zonen)
„Blaue Zonen“ sind fünf Gebiete auf der Welt, in denen die Lebenserwartung im Vergleich zum Rest der Welt deutlich höher ist.
In diesen Gebieten gibt es eine hohe Konzentration von Menschen, die über 100 Jahre alt sind und deren Gesundheitszustand für ihr Alter relativ gut ist.
Die blauen Bereiche:
- Sardinien, Italien
- Ikaria, Griechenland
- Okinawa, Japan
- Nicoia-Halbinsel, Costa Rica
- Loma Linda, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Der Lebensstil in den blauen Gegenden:
Viele Studien haben versucht, die Ursachen für die Langlebigkeit in diesen Bereichen zu identifizieren.
Es wurde festgestellt, dass die Bewohner der blauen Gebiete mehrere gemeinsame Merkmale aufweisen:
- Gesunde Ernährung: Eine überwiegend vegetarische Ernährung, reich an Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Wenig Fleischkonsum.
- Körperliche Aktivität: Mäßige körperliche Aktivität im Rahmen der täglichen Routine, wie zum Beispiel Spazierengehen, Arbeiten im Garten oder Hausarbeit.
- Starkes Gemeinschaftsleben: Starke soziale Bindungen und familiäre Unterstützung.
- Ein Sinngefühl: Ein Sinngefühl im Leben und eine bedeutende Rolle in der Gemeinschaft.
- Unterstützende Umgebung: Eine physische und soziale Umgebung, die einen gesunden Lebensstil fördert.
Zusätzliche Faktoren für die Langlebigkeit:
- Zugang zu Gesundheitsdiensten: In den blauen Gebieten besteht ein relativ guter Zugang zu Gesundheitsdiensten, was zur wirksamen Behandlung von Krankheiten beiträgt und die Lebenserwartung verlängert.
- Lebensstandard: Der Lebensstandard in den blauen Gebieten ist relativ hoch, mit Zugang zu sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und angemessenen sanitären Einrichtungen.
- Umweltauswirkungen: Auch Umweltfaktoren wie Klima oder Luftverschmutzung können die Lebenserwartung in diesen Gebieten beeinflussen.
Zukunftsstudien:
Viele Forscher untersuchen weiterhin die „blauen Zonen“, um weitere Faktoren zu identifizieren.
Zusätzliche Dinge:
- Bewohner der blauen Gebiete neigen dazu, relativ lange zu schlafen (7–8 Stunden pro Nacht).
- Sie neigen dazu, relativ wenig Kalorien zu sich zu nehmen.
- Viele von ihnen trinken Rotwein in Maßen.
Der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Langlebigkeit:
Studien in den blauen Bereichen weisen auf einen starken Zusammenhang zwischen einem gesunden Lebensstil und Langlebigkeit hin.
Die Bewohner der blauen Gebiete zeigen einen gesunden und aktiven Lebensstil, sowohl körperlich als auch sozial.
Dieser Lebensstil trägt mit der Zeit zu einer besseren Gesundheit bei und verlängert die Lebenserwartung.
Genetische Einflüsse:
Studien weisen auch auf genetische Faktoren hin, die die Langlebigkeit beeinflussen können.
Es wurde festgestellt, dass bestimmte Gene mit einer längeren Lebensdauer verbunden sind, und es ist möglich, dass Bewohner der blauen Gebiete anfälliger für diese Gene sind.
Ist es möglich, den Lebensstil der „blauen Zonen“ zu übernehmen?
Die Antwort ist ja.
Viele Aspekte des Lebensstils der „blauen Zonen“ können auch in unserem Leben übernommen werden.
Tipps für einen gesunden Lebensstil:
- Ernähren Sie sich gesund: Essen Sie mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Reduzieren Sie den Verzehr von Fleisch und verarbeiteten Lebensmitteln.
- Seien Sie körperlich aktiv: Stellen Sie sicher, dass Sie sich regelmäßig mäßig körperlich betätigen, z. B. Gehen, Laufen oder Radfahren.
- Soziale Beziehungen pflegen: Pflegen Sie enge Beziehungen zu Familie und Freunden.
- Finden Sie ein Gefühl für den Sinn: Engagieren Sie sich ehrenamtlich, gehen Sie Hobbys nach oder finden Sie eine andere Möglichkeit, das Gefühl zu haben, dass Sie eine sinnvolle Rolle im Leben spielen.
- Schaffen Sie ein unterstützendes Umfeld: Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihren gesunden Lebensstil unterstützen.
- Viele Stunden schlafen: Stellen Sie sicher, dass Sie 7–8 Stunden pro Nacht schlafen.
- Kalorienaufnahme reduzieren: Essen Sie nach Bedarf und nicht mehr.
- Rotwein in Maßen trinken: Ein maßvoller Rotweinkonsum kann positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.